Liebe Patienten!
Wir möchten Ihnen hier die Selbsthilfe-Gruppe für Menschen mit Neuropathie empfehlen:
Um zur Internetseite der „Polyneurpat(h)en“ zu kommen, klicken Sie einfach hier: https://www.polyneuropathen-gm.de
oder scannen Sie den folgenden QR-Code:
„Die Polyneuropat(h)en“ kurz vorgestellt:
Die Polyneuropathen sind eine Selbsthilfegruppe (SHG) für Polyneuropathie im Oberbergischen Kreis, organisiert in einem Verein gleichen Namens.
Was ist Polyneuropathie?
Ableitung aus der griechischen Sprache:
poly = viele ° neuro(n) = Nerv ° pathie = Leiden, Krankheit
Als Deutung ergibt sich daraus ein „viele-Nerven-Leiden”.
Die Krankheit hat verschiedenste Ursachen und macht sich meistens durch Missempfindungen und Schmerzen an den äußersten Gliedmaßen (Füßen, auch Händen) bemerkbar.
Sie treten als Paten (Unterstützer von Betroffenen und Angehörigen) auf und helfen Menschen, mit der Krankheit besser umzugehen.
Interessierte können gerne jederzeit als Gast an unseren regelmäßigen Treffen teilnehmen.
Bitte beachten Sie, dass die Ursache für schmerzende Füße nicht immer die Neuropathie ist. Sprechen Sie Ihre Schmerzen in den Füßen unbedingt auch bei Ihrem Besuch in unserer Praxis an, damit einer genauere ärztliche Abklärung und Behandlung erfolgen kann.
Typische Anzeichen bei einer PNP
- ein verringertes Schmerz- und/oder Temperaturempfinden an den Füßen
- Taubheit, Brennen, Kribbeln, „Ameisenlaufen“, vorwiegend nachts
- Missempfindungen der Füße („wie auf Watte laufen“, „kalte Füße“ obwohl warm, „als hätte man einen Strumpf an“)
- Trockene Haut, vermehrte Hornhautbildung
Typische Anzeichen bei einer pAVK
- Schmerzen beim Gehen in Fuß/Wade/Oberschenkel
- Schmerzen in Ruhe, vor allem nachts
- Kühle, blasse Haut
Diese Beschwerden sollte auf jeden Fall ein Arzt abklären.
Durch Fußfehlstellungen wie zum Beispiel Krallenzehen können Druckstellen entstehen. Blasenbildungen und Einblutungen unter der Hornhaut sind weitere mögliche Folgen. Hornhautrisse sind ideale Eintrittspforten für Krankheitserreger.
Menschen mit Diabetes sollten auf entsprechende äußere Veränderungen der Füße achten und sich bei solchen Fehlstellungen an einen Arzt wenden.
Außerdem zu beachten sind Rötungen, Schwellungen und Überwärmung des Fußes, häufig ohne Schmerzen. Die Symptome können auf ein diabetische neuropathische Osteoarthropathie hinweisen (sog. Charcot-Fuß). Hierbei können Knochen und Gelenke am Fuß großen Schaden nehmen. Die genaue Ursache ist noch nicht geklärt, steht aber meistens im Zusammenhang mit einer Nervenstörung in den Füßen. Ohne sofortige Behandlung und Ruhigstellung steigt die Gefahr von plötzlichen Brüchen der Fußknochen und von Gelenkschäden. Schwere Fehlstellungen des Fußes sind eine häufige Folge. An der Fußsohle kann es durch Drucküberlastung und abgesunkene Knochenanteile zu einem Geschwür (Wunde) kommen. Im fortgeschrittenen Stadium kann das Fußgewölbe zusammensacken. Es ist wichtig, den Fuß sofort in der Anfangsphase vollständig zu entlasten und ruhigzustellen, um den Zusammenbruch des Fußskeletts zu vermeiden, Wunden einzudämmen und sie heilen zu lassen. Der Goldstandard dieser Behandlung ist der Total-Contact-Cast (kurz TCC).
Sollte auf Grund einer PNP oder pAVK ein Ulkus (Wunde) bei Ihnen entstanden sein, wenden Sie sich dringend an einen Spezialisten (Diabetologen(in)/Fußambulanz).
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